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Ein Bürgerzentrum in Trägerschaft einer katholischen Kirchengemeinde: ungewöhnlich aber sinnvoll!

Warum dies für die Kirche ein Schritt in die richtige Richtung ist

 

Auf den ersten Blick mag die Trägerschaft einer Kirchengemeinde für ein Bürgerzentrum seltsam anmuten, in Bezug zu Synode und ihren Inhalten gesetzt, bedeutet sie eine konsequente und vorausschauende Umsetzung der Beschlüsse und Pläne. Die Übernahme der Trägerschaft ermöglicht der Gemeinde die Wirklichkeit und Bedürfnisse der Menschen vor Ort noch besser zu sehen und gibt Raum, um auf Augenhöhe gemeinsam Leben und Begegnung zu gestalten.

Sozialraumorientierung als Maxime der Arbeit vor Ort ermöglicht einen entscheidenden Perspektivwechsel: Weg von Logik und Struktur der eigenen Organisation, hin zur Perspektive der Menschen, um derentwillen die Arbeit geschieht. Um diesen Wandel zu vollziehen, bedarf es jedoch auch spezieller Arbeitsformen und methodischer Zugänge.

Die Pfarreiengemeinschaft Koblenz-Neuendorf nutzt die Sozialraumanalyse sowie deren Ergebnisse bereits seit einigen Jahren als Instrument der pastoralen Planung.

Das Seelsorgeteam hat sich daher bewusst dazu entschieden eine volle Stelle aus dem pastoralen Stellenplan in die Leitung des Bürgerzentrums zu investieren und die Stelle einer „sozialpastoralen Mitarbeitern“ in Form einer Sozialpädagogin zu besetzen. Das multiprofessionale Arbeiten in der territorialen Seelsorge bringt dabei sowohl Synergieeffekte als auch neue Herausforderungen mit sich, die auf Bistumsebene begleitet und evaluiert werden.

Hier vor Ort geht man mit gutem Beispiel voran.